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PEGIDA: Der willkommene Zoff um den Islam

Dazu ein lesenswerter Beitrag von Gerhard Wisnewski:

Gerhard Wisnewski 16.12.2014

Na bitte: Die Deutschen können doch noch auf die Straße gehen! Kurz vor Weihnachten heizen Bewegungen wie PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) der Politik ordentlich ein – meint man. In Wirklichkeit ist der Zoff auf unseren Straßen politisch höchst erwünscht. Denn so wird der einst von einem amerikanischen Politikprofessor prophezeite »Kampf der Kulturen« vorangetrieben. Das ist aber noch nicht alles. Denn in Wirklichkeit sind PEGIDA – und wie sie alle heißen – noch nützlicher, als die Polizei erlaubt...

Anfang der 90er Jahre: Das waren noch Zeiten! Der Kalte Krieg war vorbei, Deutschland wiedervereinigt, und der US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama veröffentlichte sein Buch Das Ende der Geschichte. Nach dem Motto: Alles wird gut. Die bösen Imperien waren verfallen, die Sowjetunion aufgelöst, totalitäre Regime hatten keine Chance mehr, die Geschichte öffnete sich für eine friedliche Koexistenz in einer friedlichen Welt.

Die Frage war nur: War Fukuyama nur naiv und dumm? Oder ein hoffnungsloser Schwärmer und Optimist? Glaubte er wirklich, der Mensch habe aufgehört, ein Raubtier zu sein? Speziell der imperialistische Mensch? Eben nicht. Sondern durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Auflösung des Warschauer Paktes bekamen einige erst so richtig Appetit – nämlich auf den Rest der Welt, der unter anderem aus dem großen muslimischen Kulturkreis bestand. Also gab es zwei Fragen:

  1. Wie konnte man den für die Rüstungsindustrie und das Weltmachtstreben äußerst nützlichen Kalten Krieg durch etwas Neues ersetzen?
  2. Und wie konnte man endlich den islamischen Kulturkreis aufrollen?

 

Wie Samuel H. den »Kampf der Kulturen« erfand

Ganz einfach: durch einen neuen endlosen Konflikt, und zwar durch den »Kampf« oder »Krieg der Kulturen«. Also suchten die bellizistischen US-Eliten einen »Egghead« aus ihrer Mitte, der das Ganze wissenschaftlich verbrämt begründen und die Idee vom »Kampf der Kulturen« rechtzeitig unters Volk bringen sollte – ein paar Jahre vor den angeblich islamistischen Attentaten des 11. September 2001.

1993 erfand der Harvard-Professor Samuel Huntington den »Clash of Civilisations«, den Kampf der Kulturen, zunächst als Artikel in der Zeitschrift Foreign Affairs des Council von Foreign Relations, dann, 1996, auch als Buch. »Die Rivalität der Supermächte wird ersetzt durch den Kampf der Kulturen«, schrieb er da: »Die Bruchlinien zwischen den Kulturen werden die Fronten der Zukunft sein.« Und die beiden Kulturen, um die es ihm hauptsächlich ging, waren der Islam und der Westen. Dabei war das nicht etwa eine Prophezeiung, sondern ein Programm.

 

Vorwärts ins Mittelalter

Das alles geschah Anfang und Mitte der 90er Jahre, also zu einer Zeit, als sich die Religionsgemeinschaften im Westen gegenseitig weitgehend gleichgültig waren und kaum Ressentiments zeigten. Man ignorierte sich freundlich, ließ sich gegenseitig in Ruhe und mischte sich nicht ein. Ob irgendjemand ein Kopftuch trug oder nicht, interessierte keinen. Die Idee eines »Religionskrieges« erschien am Ende des technisch fortschrittlichen 20. Jahrhunderts als anachronistisch und mittelalterlich. Die heute künstlich aufgeplusterten Konflikte waren im Wesentlichen unbekannt.

Das Ganze war also empirisch aus der Luft gegriffen und las sich wie die reinste Science-Fiction. Dennoch schrieben die internationalen Medien Huntingtons Propaganda-Machwerk hoch und sorgten für aufgeregte Diskussionen, denn schließlich sollte die Öffentlichkeit schon mal auf das vorbereitet werden, was am 11.9.2001 kommen sollte. Damit auch jeder gleich verstehen würde, was man in Gestalt dieser Attentate vor sich hatte, nämlich den »Kampf der Kulturen«.

Kurz: Es ging um eine globale psychologische Kampagne zur Vorbereitung der Attentate des 11.9.2001 und des nachfolgenden »Religions-« oder »Kulturkonflikts«. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Huntingtons Freunde sollten ihren Krieg bekommen, der windige Harvard-Professor würde mit seinem global gehypten Buch ganz groß herauskommen und wegen seiner vermeintlichen Hellsichtigkeit einst als genialer Geist und Wissenschaftler dastehen – wo er doch nur den Aufträgen beziehungsweise »Anregungen« der politischen Eliten gefolgt war (ob er damals konkret wusste, wohin die Reise gehen sollte, ist freilich unklar). Die Attentate des 11.9.2001 passten dann wie die berühmte Faust aufs Auge – beziehungsweise wie ein Zahnrädchen zum anderen –, und schon waren wir mitten drin im »Kampf der Kulturen«.

 

Von Kopftüchern und des Kaisers Bart

Heute, 13 Jahre nach den Anschlägen des 11.9. und über 20 Jahre nach Huntingons Foreign Affairs-Artikeln, ist das Unternehmen schon weit fortgeschritten. Vermeintliche Muslime begehen ein Bombenattentat nach dem anderen, enthaupten angeblich Journalisten und drängen so den Islam weltweit als »Terror-Religion« in die Ecke. In den Talkshows liefern sich Muslime und »Westler« bizarre Diskussionen um Kopftücher und Ganzkörperschleier – oder wenn‘s sein muss, auch um des Kaisers Bart. Auf den Straßen kocht der Volkszorn endlich hoch und formiert sich eine scheinbar spontane Bürgerbewegung gegen die überbordende Flüchtlingswelle. Nur sollte man sich da nicht täuschen und sich Namen wie »PEGIDA« (»Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes«) einmal genauer ansehen. Vor lauter Eifer vergessen die Organisatoren, zumindest aber die mitlaufenden Bürger, dass hier Wut gegen Muslime geschürt wird, obwohl sie nur einen Teil der Flüchtlinge ausmachen. Mit anderen Worten wird die bunt zusammengewürfelte Flüchtlingswelle genutzt, um die Wut auf den Islam zu bündeln – ganz im Sinne der Erfinder.

Zweitens wird im Kampf gegen den Islam beziehungsweise die (muslimischen) Flüchtlinge etwas herausgebildet, was die Deutschen eigentlich auch nicht haben wollten – nämlich eine europäische Identität. Mit anderen Worten sind die plötzlichen Demonstrationen »patriotischer Europäer« gegen »die Islamisierung« nichts weiter als eine weitere psychologische Operation, der wir auf den Leim gehen sollen. Denn ein Patriot ist nun mal ein »Vaterlandsliebender«, und das Vaterland soll in diesem Fall Europa sein.

Und genau deshalb berichten die etablierten Hetzmedien auch so moderat über diese Bewegung. Bei Günther Jauch in der ARD wurde am 14. Dezember 2014 ganz nebenbei festgestellt, dass bei den Demonstrationen die NPD vorweg marschiere – normalerweise ein Grund, eine Versammlung als rechtsradikal zu verurteilen und in Grund und Boden zu verdammen. Nicht so bei PEGIDA.

Es ist eben das alte Spiel vom Hasen und dem Igel: Solange das Volk nicht auf derselben strategischen Ebene spielt, bestimmen nicht die Bürger, sondern die totalitären globalen Eliten die Agenda und sind immer auf der Gewinnerseite – selbst wenn das Volk glaubt, gegen irgendetwas zu protestieren.

Quellverweis: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/pegida-der-erwuenschte-zoff-um-den-islam.html

Die Beispielliste der Steuerung ist in Deutschland endlos…

 

 

Pegida und Anti-Pegida – eine Inszenierung?

Foto von Katrin McClean

Über nichts wird hier in diesen Tagen so heiß gestritten wie über Pegida. Nun scheint die Lösung da zu sein. Mit Anti-Pegida kommt der zivile Widerstand gegen die zur Schau getragene Fremdenfeindlichkeit. Die „Zeit“ frohlockt bereits, der Widerstandsmuskel der Deutschen sei wieder erstarkt.

Moment mal! „Die Zeit“? Das waren doch die, die neulich noch die Teilnehmer des „Friedenswinters“ als rechte Spinner und Verschwörungstheoretiker bezeichnet haben.

Das hat mich stutzig gemacht.

Ein näherer Blick auf die Anti-Pegida-Bewegung ergibt die nächste Überraschung. Anti-Pegida ist gar nicht deutsch. Zumindest werden gleich zwei entsprechende Online-Kampagnen in den USA organisiert. Von Avaaz und Change.org. mit Sitz in New York. (lt. Impressum)

Man mag denken: Die machen wenigstens gute Arbeit. Gestern Abend in Deutschland waren immerhin an die 80.000 Leute gegen Rassismus auf der Straße. Das ist doch mal was anderes als die lächerlichen 8.000 zum Friedenswinter. Jetzt geht es richtig los. Jetzt erreichen wir was.

Ich glaube, das ist ein schwerwiegender Irrtum.

Aber zunächst. Wer sind Avaaz und Change.org überhaupt? Die Gründer von Avaaz (dt. Stimme) sind eine Reihe von US-Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs). Avaaz wird von Ölkonzernen wie Chevron und Shell beraten und von einem Mix aus US-Stiftungen, Milliardären und westlichen Regierungen finanziert. Die internationale Krisengruppe mit Hauptquartier in Washington DC unterhält 17 Stützpunkte im Ausland und arbeitet mit „Analysten“ in 50 verschiedenen krisengeplagten Ländern. Change.org ist etwas kleiner, arbeitet aber nach demselben Muster.

Beide Organisationen mobilisieren weltweit Menschen zu Bürgerprotesten auf fast allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens. Viele von euch bekommen vermutlich permanent Mails dieser Organisationen und werden aufgefordert, sich für alles Mögliche einzusetzen.

Nun also rufen Change.org und Avaaz zum Kampf gegen Pegida auf. Und der Erfolg der amerikanischen Kampagnen-Manager scheint überwältigend. Zumindest werden beide Kampagnen nicht unwesentlich dazu beigetragen haben, dass sich Montag-Abend die Straßen mit Anti-Pegida-Demonstranten füllten.

Auch ich bin sehr daran interessiert, dass es in diesem Land keine Fremdenfeindlichkeit gibt.

Aber schaffen Demonstrationen gegen Fremdenhass den Fremdenhass wirklich aus der Welt?

Da stelle ich mir so einige Fragen:

Warum werden auf der Kampagnen-Seite, die für ein tolerantes Europa eintreten will, Hass-Botschaften veröffentlicht?

Hier zwei Zitate:

“Weg mit der braunen Schmiere von unseren Strassen!”

“Ich unterschreibe, weil ich nicht zu den “Blödbürgern” gehören will, die wie dumme Schafe hinter gefährlichen Rassisten her rennen!”

  • Warum sind Pegida und nun Anti-Pegida genau in jener Zeit hochgekommen, als sich in Deutschland ein systemkritischer Friedenswinter formierte und selbst heftige Diffamierungskampagnen einige Tausend mutige Menschen nicht von der Teilnahme abhalten konnten?
  • Warum wird Pegida von den Medien so dermaßen hochgeputscht und seit Tagen zum Thema Nummer eins gemacht?
  • Warum üben weder Pegida noch Anti-Pegida deutliche Systemkritik?
  • Was soll es eigentlich bringen, wenn Bürger gegen Bürger protestieren?
  • Warum werden Bürgerproteste in Deutschland von amerikanischen NGO’s gepuscht?
  • Warum bezahlt (auch) unsere Regierung Organisationen wie Avaaz und Change.org?

Ich will hier Folgendes zur Diskussion stellen:

Spätestens mit den Mahnwachen und dem Friedenswinter war klar, dass es ein politisches Protestpotential gibt, das sich gegen die Regierung richtet.

Mit Pegida hat sich eine Angriffsfläche entwickelt, die jeden Friedensbewegten davon ablenken kann, sich weiter mit der Kriegspolitik der Regierung zu beschäftigen. Denn natürlich will niemand von uns eine fremdenfeindliche Bewegung im Land. Mit Anti-Pegida bekommt dieses politische Engagement nun ein Betätigungsfeld. Aber was ist mit der politischen Wirksamkeit?

Ich glaube nicht daran, dass Anti-Pegida geeignet ist, um die Wutbürger in Dresden von ihrer ausländerfeindlichen Haltung abzubringen. Die ist durch jahrelange islamfeindliche Medienkampagnen doch erst bestärkt worden. Schleichend wurde der Sündenbock für die sozial Benachteiligten geschaffen.

Und nun kommt die Anti-Pegida und stellt sich den Rassisten mit dem moralischen Zeigefinger in den Weg, und scheut sich selbst nicht vor Diffamierung („Idioten!“) und Hass-Botschaften. Was erreicht man damit? Ich vermute mal: Noch größere Demonstrationen und Eskalationen im Osten.

Selbst wenn sich die Sache wieder legen sollte, und die Pegidas sich zurückziehen, der Keil zwischen den Bevölkerungsschichten, vor allem zwischen Ost und West ist wieder ein Stückchen tiefer getrieben, Unverständnis und Hass größer als zuvor.

Mit solchen Kampagnen haben Avvaz und Change.org. schon einige Erfahrungen gesammelt. Avaaz hat seinen Namen nicht umsonst aus dem arabischen Sprachraum. Denn in diesen Ländern ist die Organisation auch aktiv und hat unter anderem zur Solidarität (!) mit islamistischen Terrorgruppen in Syrien aufgerufen.

Ich glaube nicht, dass Avaaz und Change.org lediglich Plattformen zur Unterschriftensammlung sind. Sie sind auch nicht nur ein riesiger weltweiter Datensammelkorb für politisch Aktive. In diesen Organisationen arbeiten hoch ausgebildete Spezialisten mit langjährigen internationalen Erfahrungen im Bereich der politischen Manipulation, wie man bei Steven Black und selbst bei Wikipedia nachlesen kann. Ebenso bestehen nachweisliche Verbindungen zu Regierungsmitgliedern in Washington. Und wenn man sich die Geldgeber anschaut, liegt doch sehr nahe, dass zum Netzwerk von Avaaz und Change.org noch so einige andere offen oder geheim politisch wirksame Organisationen gehören dürften.

Und warum sollten westliche Regierungen eigentlich Leute bezahlen, die politische Kampagnen organisieren? Mein Verdacht ist: Unsere Regierung bezahlt diese Leute dafür, politisch wirkungslose Arbeit zu leisten. Sie sorgen dafür, dass die Regierung nicht vom Volk belästigt wird. Am besten ist, das Volk bekriegt sich untereinander.

Solange es den politischen Aktivisten um Pegida und Anti-Pegida geht, kann man von Medien und Volk unbeachtet Kriege führen, Sozialleistungen weiter kürzen, TTIP durchziehen und amerikanische Verhältnisse mit entsprechend freiem Waffenhandel einführen. Die Fronten für einen Bürgerkrieg werden auch schon gebildet.

Wer für Frieden kämpfen will, darf sich nicht dafür benutzen lassen, an diesem Prozess der Frontenbildung mitzuarbeiten. Das ist meine Auffassung.

Quelle: http://www.mahnwache-hamburg.de/2015/01/09/pegida-und-anti-pegida-eine-inszenierung/

 

WER kein entwicklungsresistenter menschlicher DINOSAURIER sein möchte:

Es gibt nur ein klares Ziel und nur ein realer Weg: www.staatenlos.info

Es ist ganz simpel und logisch: In der BRD Nazikolonie bekommen sie niemals ihre Heimat zurück und jeder von Ihnen wird existenziell garantiert vernichtet, wenn wir es nicht gemeinsam schaffen.

 

Solidarisierung zur Befreiung Deutschland/ Europas vom Faschismus:

  1. das letztendlich einfache deutsch europäische Kernthema: staatenlos in der BRD EU Nazikolonie und die gesetzliche Generallösung zur Rückkehr in die Heimat und den Welt-Frieden Artikel 139 – Artikel146 Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland erfassen und verstehen
  2. Heimatrehabilitation/ Entnazifizierung an die zuständige Hohe Hand nach Moskau
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